Der Januar war … viel und intensiv. Viel Arbeit am Debüt, vor allem Hintergrundarbeit, viele private Herausforderungen und Familienzeit (die ungeplante Art), viel Gedankenkarussell. Geschrieben habe ich weniger als erhofft, aber dafür an anderen Stellschrauben gedreht, die langfristig wichtig sind. Und privat? Da hat mich das Leben mal wieder daran erinnert, dass Pläne nur Vorschläge sind. Aber der Reihe nach.

Der Newsletter ist da!

Nach viel Recherche und technischem Gefummel steht er endlich: Mein Newsletter – Post aus der Schreibstube. Wer mich und mein Schreiben etwas näher begleiten möchte, findet dort künftig die persönlicheren Einblicke – Dinge, die zu intim für den öffentlichen Blog sind.

Die nächsten Monate wird es hier haupträchlich im den Release meines Debüts ‚Projekt Feder‘ gehen. Wenn du als allererstes den Titel, das Cover und alles drumherum erfahren möchtest, dann meld dich an!

Was das für den Blog bedeutet: Hier wird es weiterhin Monatsrückblicke und Hintergrundberichte geben. Die ganz privaten Schnipsel und die tiefen Einblicke in meine Schreibprojekte wandern aber in den Newsletter.

(Ein Geschenk gibt’s auch. 😏)

(Falls es interessiert: Bei der Einrichtung haben mir die Workshopreihe vom Write-Choice-Club und das Tutorial von Lea Giltjes auf YouTube sehr geholfen. Absolute Empfehlung!)

Namensänderung

Außerdem habe ich mich zu einer weiteren wichtigen Veränderung entschlossen: Ich werde meinen Namen ändern. Dallesheim ist ein Pseudonym, das ich aus verschiedenen Gründen gewählt habe, als ich anfing, als Autorin aktiv zu werden. Aber der Name ist sperrig und altmodisch. Er passt eher zu einem anderen Genre.

Oft habe ich nur den Namen Steffi Da genutzt, daher war die Richtung des neuen Namens quasi schon vorgegeben. Ich habe mich für Dahl entschieden – kurz, knackig und mit einem nordischen Klang. Nichts Englisches, wie es in meinem Genre üblich ist, weil sich das nicht richtig angefühlt hätte.

Das heißt für mich, dass ich ein weiteres To Do auf der Liste habe und nach und nach meine gesamte Online-Präsenz umstellen werde. Allerdings glaube ich nicht, dass es groß auffallen wird, denn viel los ist hier ja noch nicht. Der Zeitpunkt sollte also günstig sein.

Marketing für Projekt Feder

Der Januar stand ganz im Zeichen des Marketings für mein Debüt. Und es ist echt viel passiert, wenn ich so zurückblicke. Nicht nur, dass ich fast verzweifelt wäre, nein, ich hab am Ende des Monats tatsächlich einen Content-Plan für die nächsten Monate und einiges an Content in Planung oder bereits vorbereitet.

Außerdem habe ich mich informiert, welche Möglichkeiten es gibt, mir beim Release Unterstützung zu holen. Als Debütautorin, die das alles zum ersten Mal macht, erschien mir das sinnvoll. Ich hab noch nichts gebucht, aber es scheitert eher daran, dass ich mich noch für keinen Release-Tag entschieden habe. Den brauche ich aber, um das Angebot zu buchen.

Oh, und ich habe mich dafür entschieden, wo mein Buch erscheinen wird. Interessiert dich das?

Weitere Schreibprojekte

Da ich in diesem Monat sehr mit dem ganzen Marketing-Zeug beschäftigt war, sind die Schreibprojekte etwas zu kurz gekommen. Aber wenn ich dann mal geschrieben habe, war ich gedanklich sehr oft bei Liza und Matthew von Projekt Silence. Über das Plotbunny, das mich vor dem Jahreswechsel besucht hatte, habe ich im Jahresrückblick erzählt. Auch in der Übersicht meiner aktuellen Schreibprojekte hat Projekt ‚Silence‘ (und der zweite Teil Projekt ‚Lies‘) schon einen Platz gefunden.

Es ist wie nach Hause kommen. Ich liebe die zwei (okay, drei, wenn man Dave dazuzählt) einfach. Sie haben mich so lange begleitet und ich freue mich darauf, mich endlich ganz diesem Projekt widmen zu können.

Kleinen Ausschnitt gefällig?

Nein, Matthew mag keinen Kaffee … aber Liza liebt Kaffee. Und sie ist immer noch der gleiche Morgenmuffel wie früher. 😏 Wie sie wohl reagiert, weil er sich an diese Details immer noch erinnern kann?

Hast du Bock auf ein Moodboard? Dann schau doch mal bei meinem Pinterest-Account vorbei.

Teil 2 von Projekt Feder wächst auch … langsam, aber es wächst. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Ich bin gerade noch so mit Teil 1 beschäftigt, dass ich gedanklich nicht wirklich in die Geschichte reinkomme. Das ist eher suboptimal, wenn ich keinen großen Abstand zwischen den Veröffentlichungen haben will, aber ich weiß auch, dass ich nur begrenzte Kapazitäten habe und mich nicht zum Schreiben zwingen kann. Wird schon, irgendwie.

Auch für dieses Projekt gibt es ein Pinterest-Board. Schau gern vorbei!

Digital Independence Day – Zeit, umzudenken

Schonmal davon gehört? Wenn nicht, schaut dir doch mal dieses Video an.

Die Abhängigkeit von großen amerikanischen Tech-Giganten beschäftigt mich tatsächlich schon seit Jahren. Google, Microsoft, Meta – alles liegt bei ihnen. Vieles habe ich zu Beginn versucht zu vermeiden, aber inzwischen ist es extrem schwer bis unmöglich geworden.

Und ja, ich gebe zu: Es ist verdammt praktisch und bequem. Ein Google-Konto, und alles ist auf allen Geräten verfügbar. OneDrive hat mir jahrelang gute Dienste geleistet. Aber angesichts der politischen Entwicklungen in den USA wird mir zunehmend unwohl dabei. Die Lage eskaliert, und ich frage mich: Wie viel Kontrolle will ich diesen Unternehmen wirklich geben?

Spätestens jetzt ist also Zeit, umzuschwenken. Nicht von heute auf morgen – das geht nicht, und vollständig wird es vermutlich auch nie klappen. Für manches gibt es schlicht keine guten Alternativen (oder keine, die für mich funktionieren). Aber Schritt für Schritt.

Aktuell auf meiner Liste:

  • Alternative zu Microsoft Office – Für Office gibt es gute Alternativen, die inzwischen auch extrem gut sind. Oder zumindest ausreichen für das, was ich brauche.
  • Alternative zu OneDrive suchen – Das tut weh, ich hab’s wirklich viel genutzt. Aber wohl ist mir nicht mehr dabei.
  • Alternative zu Google Keep – Eine App für schnelle Notizen unterwegs, die auch noch auf verschiedene Geräte synchronisiert, ist für mein Autorinnen-Dasein unerlässlich. Wenn ich Ideen habe, muss ich die sofort irgendwo notieren, um sie dann später am Laptop in Obsidian übertragen zu können.
  • Alternative zu Windows – Habe ich mich bisher vor gescheut, weil einige – für mich wichtige – Programme nur auf Windows laufen. Inzwischen gibt es Möglichkeiten, sie auch unter Linux zu benutzen oder es gibt gute Alternativen. Also steht einem Umstieg auf Linux nichts mehr im Weg (außer die ganze Arbeit, die es macht).

Falls du Empfehlungen hast oder selbst gerade umstellst: Ich bin neugierig, wie du das handhabst!

Allein mit Kind – und dann auch noch krank

Mein Januar zeichnete sich dadurch aus, dass ich die komplette Verantwortung alleine hatte. Zum Glück nur für 2 Menschen, denn der Hund war wohlweißlich bei den Großeltern geparkt. Die Wäsche stapelt sich, die Weihnachtsdeko steht noch in der Ecke, und jeden Abend stehe ich vor der Wahl: Küche aufräumen oder Me-Time? Beides geht nicht, wenn das Kind gefühlt zwei Stunden zum Einschlafen braucht.

Und dann wurde das Kind krank. Richtig krank, Magen-Darm, dann tagelang Fieber, komplett schlapp. Und plötzlich war es da, das Gedankenkarussell: Was mache ich, wenn ich bzw das Kind ins Krankenhaus muss? Rufe ich den Rettungsdienst oder fahre ich selbst? Und wer holt dann frische Klamotten, wenn wir bleiben müssen und ich das Kind dort nicht alleine lassen kann/will?

Am Ende war es ganz weit weg von einem Notfall. Aber dieses plötzliche Kopfkino hat mich fertiggemacht. Insgesamt waren wir zwei Wochen komplett zuhause, weil nicht nur wir krank waren, sondern auch der Kindergarten auf Notbetreuung umschalten musste. Die letzten Tage hab ich dann kapituliert und bin zu den Großeltern gefahren. Eine echte Erleichterung, weil Kind und ich uns nach 14 Tagen aufeinander hocken echt gegenseitig auf den Keks gegangen sind.

Was mich der Januar über Dankbarkeit gelehrt hat

Privat gab es einige Themen, die uns als Familie belasten, die uns umgetrieben und zum Nachdenken gebracht haben. Die mir aber gleichzeitig vor Augen geführt haben, dass viele Dinge auch richtig gut laufen und dass Dankbarkeit darüber im Alltag oft untergeht. Bei allem, was mir in diesem Monat gefehlt hat, war ich daher vor allem dankbar.

Dankbar für die Gesundheit, die wir (meistens) haben (ja, dieser Monat war schwer, aber so krass hat’s uns nicht erwischt). Dankbar für die Menschen, die in unserem Leben sind und auf die wir zählen können. Dankbar, dass wir in diesem Land leben – ja, auch das muss gesagt sein. Noch ist das Leben hier okay, auch wenn die politischen Entwicklungen uns SEHR große Sorgen machen!

Und nicht zuletzt: Dankbar, dass wir uns haben. Dass unsere Beziehung das alles mitmacht, ohne Schaden zu nehmen.

Manchmal braucht es diese harten Wochen, um das wieder zu sehen.

Schreibstatistik

Die Zahlen sehen mager aus, weil die meiste Arbeit nicht in den Schreibprojekten steckte, sondern in Blog, Newsletter und Social Media. Ich überlege gerade, ob ich den ganzen Kleinkram (Instagram-Captions etc.) überhaupt noch tracken soll oder mich nur auf die Schreibprojekte konzentriere, weil ich es eh meistens vergesse. Mal sehen.

Zum Hintergrund dieser Schreibstatistik: Ich tracke meine geschreibenen Wörter (Schreibprojekte, aber auch Social Media) rein aus Interesse. In Zeiten, in denen der Zweifel sehr laut ist, hilft mir das. Weil es mir anzeigt, wie fleißig ich gewesen bin und mich sehr motiviert. Auch wenn ich nicht zu den Vielschreibern gehöre, ist die Gesamtzahl am Ende doch immer beeindruckend. 💕

2026 habe ich mir zum Ziel gesetzt, jeden Tag durchschnittlich 300 Wörter zu schreiben. Ein sehr realistisches Ziel, das gut zu schaffen sein sollte.

Zum Tracken nutze ich übrigens trackbear.

Was ich gelesen habe

Tja. Willkommen zur neuen Rubrik – und direkt in meiner Leseflaute. 😅

Angefangen habe ich (ja, ich lese oft mehrere Bücher gleichzeitig):

  • Anya Omah – Fake Roomie
  • Sina Grave – Kaffeeküsse in den Highlands
  • Kim Leopold – The Worst Kind of Perfect
  • Ali Hazelwood – The Love Hypothesis

Beendet: Nichts. Der Januar war einfach nicht mein Lesemonat.

Was ich im Januar gebloggt habe

Online gegangen sind:

Abgesehen davon habe ich 3 Artikel geschrieben und vorbereitet, die dann später online kommen werden.

Ausblick auf den Februar

  • Projekt Feder ist aus dem Lektorat zurück!! 🫣 Im Februar werde ich also damit beschäftigt sein.
  • Meinen neuen Namen muss ich überall anpassen.
  • Ich will endlich auch wieder mehr an den Schreibprojekten arbeiten.
  • Der Release meines Newsletters läuft und die Werbetrommel wird gerührt.
  • Und hoffentlich gibt’s auch weniger Krankheitstage.

Der Januar war mental sehr anstrengend. Aber auch sehr produktiv.

Wie war dein Januar? Auch so turbulent – oder hattest du einen ruhigeren Start ins Jahr?

von

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